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  • 2. Korinther 2,5

     

     
    „Wenn aber einer Betrübnis verursacht hat, hat er nicht mich betrübt, sondern mehr oder weniger – um nicht zu übertreiben – euch alle (…). Jetzt sollt ihr lieber verzeihen und trösten, damit der Mann nicht von allzu großer Traurigkeit überwältigt wird. Darum bitte ich euch, ihm gegenüber Liebe walten zu lassen.“

    Wir sollen „ Liebe walten lassen “, dies ist jedoch einfacher gesagt als getan. Wie oft wollen oder können wir nicht verzeihen? Es gibt Dinge die sind schnell vergessen - „Nichts passiert“, „Kein Problem“, „Nic sie nie stalo“. Doch gibt es eben jene Dinge, die wir alleine nicht verzeihen können. Und hier brauchen wir Gottes Hilfe. Er gibt uns Kraft, zu verzeihen.

    Wir verzeihen anderen, damit uns selbst verziehen wird. Ist dies der richtige Ansporn? Sollten wir nicht aus Nächstenliebe verzeihen? Wie schon gesagt, ist es schwer und scheint manchmal unmöglich zu verzeihen; man muss deswegen aber nicht gleich die Hoffnung verlieren. Manche Wunden brauchen Zeit zum verheilen, doch jede Wunde heilt in Gottes Liebe. Und hier liegt eine wunderschöne Weisheit: "Gott vergibt nicht nur, er vergisst."

    Wir alle kennen den Spruch „Vergeben und vergessen.“. Doch der Mensch kann nicht vergessen. Ja, er kann vergeben, aber nicht immer vergessen. Doch Gott kann vergessen. Wenn wir bereuen und vor Jesus um Vergebung bitten, dann sieht uns der Herr nicht mit anderen Augen als zuvor. Seine Liebe überschattet all unsere Verfehlungen und Sünden.

    Unser Hl. Johannes Paul II. ist uns hier ein großes Vorbild. Er hat seinem Attentäter so sehr verziehen wie ein Mensch nur verzeihen kann. ohannes Paul II. besuchte den Menschen, der ihn umbringen wollte und er tröstete ihn, gab ihm Hoffnung. Er tat was der Apostel Paulus in dieser Bibelstelle sagt: „Jetzt sollt ihr lieber verzeihen und trösten“.

    ... Wem habe ich noch nicht verziehen/ verzeihen können?

    ... Versuche ich zu verzeihen?

    ... Verzeihe ich aus und in Gottes Liebe?

    ... Wie kann ich verzeihen und trösten?

  • Matthäus 19,13

     

    Quelle: fotolia.de

     

     "Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie legte und betete."

    In der heutigen Welt sind Kinder schon lange kein Segen mehr, kein Geschenk Gottes ... kein Wunder. 

    Meist werden Kinder mit hohen Geldausgaben, Zeitaufwand, beendeten Karrieren, Frauenfeindlichkeit und anderen schlimmen Dingen assoziiert. 

    Jesus betonte, dass wir wie Kinder werden müssen, um ins Himmelreich Gottes zu kommen - lasst uns nicht nur gegen die Abtreibung kämpfen, sondern auch dafür beten, dass die Kinder dieser Welt geliebt werden - von Herzen. 

  • Psalm 130,6

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    „Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen..“
     
     
    Mehr als die Wächter auf den Morgen… Der Wächter wartet nicht nur auf den Morgen, er sehnt sich nach ihm.
    Die Dunkelheit wird für ihn zum Feind. Er muss wachsam und geduldig sein, darf nicht schlafen.
    Und genauso sollen wir wachsam und ausdauernd sein. Manchmal scheint es unmöglich wach zu bleiben.
    Wir sind am Ende, haben keine Kraft. Doch auch dann dürstet unsere Seele nach Gott.
    Es ist eine Art Instinkt Wir dürfen nie aufhören Gott zu suchen.
    Und jede noch so leidende Seele die wartet, wird von Gott gerettet. 
  • Joh 8, 1-11

     
    "Jesus aber ging zum Ölberg.Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es.Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitteund sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du?Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!"
     
     
    Ich glaube jeder hat schon einige Fehler in seinem Leben gemacht. Ich habe auch Fehler gemacht die ich jetzt bereue. Manchmal sündigen wir bewusst manchmal unbewusst.
    Oft werden uns die Folgen erst später klar, wie sehr wir andere verletzen können. Menschen von denen wir eigentlich denken, dass sie uns Nahe stehen sind enttäuscht von uns. Ich war enttäuscht von mir selbst.
     
    Ich weiss nicht ob ihr schon die Erfahrung gemacht habt doch wenn ich einen Fehler mache, werde ich oft sofort kritisiert, von Freunden, Eltern und Geschwistern verurteilt und bin im Mittelpunkt ihres Zorns und ihrer Enttäuschung... das kann echt sehr verletzend sein. Dann fühle Ich mich hilflos und allein.
    Doch Jesus ist anders. Er kennt unsere Schwaechen, er liebt uns so wie wir sind. Jesus gibt uns immer eine zweite Chance und hilft uns auf wenn wir gefallen sind!
    Er verurteilt uns NICHT! Doch bin ich mir dessen bewusst, dass ich jederzeit zu Ihm kommen kann? Bin ich ehrlich mit mir selbst und sehe, dass ich nicht perfekt bin und Fehler mache? Bin ich dankbar für Jesus' Barmherzigkeit? Wann immer ich falle Jesus hilft mir auf - doch was mache ich mit der zweiten Chancem die mir Jesus gibt? Möchte ich mich WIRKLICH zum Besseren ändern?

     

     
  • Hiob 36, 15 ff.

     

    "Den Geplagten rettet Gott durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. Auch dich entreißt er dem Rachen der Bedrängnis (…). Wird dein Schreien aus der Not dich führen und alle Anstrengungen voll Kraft? (…). Hüte dich und wende dich nicht zum Bösen! Denn darum wirst du durch Leid geprüft."

    Jesus hat es uns vorgemacht. So wie unser Herr Jesus, haben auch wir unser Kreuz zu tragen.

    Jesus Christus hat das Leid der Welt getragen, er hat es ERTRAGEN. Jesus hat das Kreuz für uns getragen. Unser Kreuz ist eine Probe, um herauszufinden, ob wir es tragen können. Können wir aber nicht. Zumindest nicht alleine.

    „Leid kann das Sprungbrett sein, um sich in die Arme Gottes zu werfen.“ (YOUCAT)

    Das trifft es ziemlich genau. Manchmal macht man ein glückliches Gesicht, obwohl man am liebsten weinen würde. Jeder geht anders mit seinem Leid um. Es ist nur wichtig, dass man sich seiner Probleme bewusst wird und sie annimmt. Und lernt mit ihnen umzugehen. Wenn man nicht weiß, wie, muss man sich Hilfe holen. Ein vertrauliches Gespräch mit einem Freund, einem Pfarrer, mit den Eltern,…. Doch das Wichtigste ist, sich an Gott zu klammern und ihn nie loszulassen! Egal wie stark die Strömung falscher Gedanken und Emotionen auch ist.

  • Lukas 3, 21

    "Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden."

    Dies ist eine sehr interessante Bibelstelle. Wir erkennen die Dreifaltigkeit Gottes:

    Gott Vater, den Allmächtigen, als Stimme.

    Jesus Christus, unseren Erlöser, als Mensch auf der Erde.

    Und den Heiligen Geist, unsere Erleuchtung, in Gestalt der Taube.

    Doch ist nicht ebenso Jesus wie auch der Heilige Geist allmächtig? Und sind nicht Gott als auch der Heilige Geist unsere Erlöser? Und doch können wir voneinander unterscheiden, was nicht zu trennen ist. Der Vater ist nicht der Sohn, der Sohn nicht der Heilige Geist und der Heilige Geist nicht der Vater. Und doch ist Vater, Sohn und Heilige Geist der EINE Gott.

    Das ist das größte Geheimnis des christlichen Glaubens. Wir sind nicht in der Lage zu verstehen. Wir müssen wiedereinmal blind vertrauen. Wir dürfen blind vertrauen.

    Bischof Augustinus von Hippo versuchte auszudrücken, was nicht in Worte zu fassen ist: „Liebe braucht ein Gegenüber. Gott ist der Ursprung, die Quelle der Liebe. Gott musste sich kein Gegenüber erschaffen, da er von Anbeginn der Zeit, sein eigenes Gegenüber ist“.

    .... Glaube ich an den EINEN dreifaltigen Gott?

    .... Vertraue ich, da ich nicht verstehen kann?

    .... Wie kann ich den christlichen Glauben als Monotheismus verteidigen? Kann ich das logisch oder nur religiös?