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  • Maleachi 3,15-18

     

    "Darum preisen wir die Überheblichen glücklich, denn die Frevler haben Erfolg; sie stellen Gott auf die Probe  und kommen doch straflos davon. - Darüber redeten die miteinander,  die den Herrn fürchten. Der Herr horchte auf und hörte hin und man schrieb vor ihm ein Buch, das alle in Erinnerung hält,  die den Herrn fürchten und seinen Namen achten.Sie werden an dem Tag, den ich herbeiführe / spricht der Herr der Heere -, mein besonderes Eigentum sein. Ich werde gut zu ihnen sein,  wie ein Mann gut ist zu seinem Sohn, der ihm dient. Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen  zwischen dem Gerechten und dem, der Unrecht tut, zwischen dem, der Gott dient,  und dem, der ihm nicht dient."

    Wer kennt sie nicht, die Situationen in denen Menschen uns oder unseren nächsten Unrecht tun und dafür noch belohnt werden und ungestraft davon kommen? In solchen Momenten möchte man wirklich verzweifeln und erwischt sich nicht selten dabei auch an Gott und dem Sinn des ganzen zu zweifeln und zu hadern.
    Deshalb ist diese Lesung geradezu ein Trost, wie Balsam für die geschundene Seele, für all die Ungerechtigkeit welche uns und unseren nächsten widerwährt.

    Der Herr spendet uns Trost, er verspricht uns an dieser Stelle, dass er all die Situationen, all die Ungerechtigkeit sieht und sie in Erinnerung behält.

    Doch bin ich immer der Gute? Bin ich immer der Gerechte, der Gott fürchtet?
    In welchen Situationen meines Lebens muss ich mir eingestehen doch ein Frevler zu sein? Wo und wann bin ich überheblich?
    Gebe Gott nun die Situationen ab….

    Wie geht es mir dabei wenn ich höre, dass ich ,ich ganz persönlich Gottes Eigentum bin und das nicht irgendeins, sondern sein Besonderes?

    Was kann mir helfen, bereits jetzt den Unterschied zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten zu sehen? Kann ich das aus eigener Kraft?

    Lass all diese Fragen in dir wirken und bitte den Heiligen Geist um Kraft und Weisheit zur Unterscheidung der Geister.
    Sprich zu Gott mit deinen eigenen Worten, höre auf dein Herz!

  • Lk 18, 41-43

    41 "Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können. 42 Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen. 43 Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott."

     

     

     

    In dieser Bibelstelle wird ein Wunder dargestellt - ein Blinder fängt wieder zu sehen an.

    Doch sind wir Menschen, die eigentlich sehen können, nicht auch manchmal blind?

    Übersehen wir Dinge, die wir nicht übersehen sollten?

     

    Deswegen frage ich dich:

     

    • Wann hast du zuletzt Unheil gesehen und hast dich dagegen widersetzt?
    • Sprichst du deine Mitmenschen an, wenn du merkst, dass sie sich anders verhalten als gewöhnlich?
    • Kannst du dich auch über Kleinigkeiten freuen? Bist du überhaupt in der Lage, Kleinigkeiten zu erkennen?
    • Siehst du Gottes Wirken in deinem Leben?

     

     

    Als Christen ist es unsere Aufgabe, aufmerksam in unseren Leben zu sein. Wir sollten dazu in der Lage sein, Schlechtes mit Gutem zu bekämpfen.

     

    Ist das denn so einfach? - Es ist definitiv möglich.

    Wie ist es denn umsetzbar? - Indem wir uns ein Beispiel nehmen an dem Blinden und Gott einfach um Hilfe bitten. Denn nur mit Seiner Hilfe können wir die Welt verändern.