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  • Offenbarung 7, 14-17

    "14 Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. […] 16 Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten. 17 Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen."

     

     

     

    An wen wenden sich die in weißen Gewändern, die Bedrängten und Leidenden?

    Sie vertrauen auf den Einzigen, der sie retten kann, sie halten an Gott fest und waschen ihre Gewänder rein. Sie müssen keine Angst mehr haben, denn der Herr schützt sie vor Gefahr und wischt ihre Tränen weg.

    An wen wende ich mich mit meinen Problemen?  

     

  • Roemer 2, 12-16

    "Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz zugrunde gehen und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden. Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun. Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich - an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird." 

     

    "Sie zeigen damit, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben ist" schreibt Paulus in seinem Brief an die Römer. Dieser Satz ist inhaltlich so reich, dass man ihn im Kontext vielleicht mehrmal lesen muss... 

    Nimm dir ruhig Zeit, diese Stelle öfter zu lesen und selbst über ihre Bedeutung nachzudenken! 

    Paulus spricht oft vom "Gesetz". Was aber ist das Gesetz? Hier steht das Gesetz ganz einfach für die Lehre Jesu, für die Wahrheit über Gott und die Offenbarung Gottes. Was Paulus hier also sagen möchte, ist, dass am Ende vor Gott derjenige gerecht ist, der das Gesetz gelebt hat - egal ob bewusst oder unbewusst. Wenn also ein Atheist inuitiv das Richtige tut und voller Nächstenliebe lebt, dann "tut er das Gesetz ohne das Gesetz zu kennen". Wenn aber ein Christ, der jeden Sonntag in die Kirche geht und in der Bibel liest - somit also das Gesetz kennt - die Lehre Gottes nicht praktiziert, so ist er ungerechter als der Atheist. 

    Die zweite Erkenntnis, die der oben genannte Satz mit sich bringt, ist die, dass die "Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben" sind. Was das bedeutet? Jeder Mensch, jedes Kind Gottes, bekam von Gott bereits eine Sehnsucht nach Liebe und die Erkenntnis über Gut und Böse ins Herz geschrieben. Wenn wir also das nächste Mal unsicher sind, ob etwas gut oder schlecht ist, brauchen wir nur auf unser Gewissen zu hören, denn es kommt von Gott. 

  • Matthaeus 18, 21-22

    "21 Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? 22 Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal."

     

    Oft in unseren Leben tun wir Anderen Unrecht an, oft wird auch uns Unrecht angetan - nicht ganz so oft bitten wir für dieses Unrecht um Vergeben oder werden selbst um Vergebung gebeten. Dennoch fällt es uns oft sehr schwer jemandem wirklich zu verzeihen. Auch wenn wir manchmal behaupten, verziehen zu haben, heißt das nicht, dass wir es tatsächlich getan haben. 

    Hast du schon einmal behauptet, dass etwas "okay" sei, obwohl es das ganz und gar nicht war? Hast du schon einmal "vergeben", aber warst dennoch wütend, sauer und enttäuscht? Ein bekanntest Sprichwort besagt, dass Vergeben nicht das gleiche wie Vergessen ist. Das nicht, aber wer wirklich vergibt, hegt keine Wut oder Frustration mehr. Wer vergibt bleibt nicht dennoch distanziert und kalt. Wer vergibt, der sagt: "Ich vergebe dir, dass du nicht Gott bist, dass du nicht perfekt bist und Fehler machst und mich verletzt hast, weil ich weiß, dass ich genauso bin." 

    Nächstes Mal, wenn dich jemand um Verzeihung bittest, dann denk daran, dass Jesus am Kreuz hing - gedemütigt, geschlagen, gefoltert und bespuckt - und uns allen vergeben hat, von Herzen ... 

     
  • Lukas 18, 9-14

    "9 Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel: 10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. 13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden."


    Das ist eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel. Denn dieser Abschnitt passt so oft zu unserem Leben. Vorallem zu uns Jugendlichen in der Schule, Uni oder Arbeit...


    Wie oft sind wir die Pharisäer ganz vorne in der Kirche? Wie oft denken wir, dass wir besser sind, weil wir die Einzigen in unserem Freundeskreis und in der Schule sind, die zur Kirche gehen und an Gott glauben? Wir denken, dass wir Gott nicht so sehr brauchen wie die Anderen, weil wir nicht so sündigen. Wenn du oft solche Gedanken hast sag ich dir nur eins: Du musst sofort aufhören so zu denken. Es ist wichtig sich es in den Kopf zu rufen, dass wir alle Sünder sind, dass wir alle schwach sind und fallen. Und dass wir alle Gottes Gnade brauchen!


    Wir alle müssen uns eingestehen, dass wir schwach sind, deswegen ist die Beichte so wichtig für uns. Wir sollten so oft wie möglich zur Beichte gehen und unseren inneren Stolz bekämpfen und zerstören. 
    Wenn wir denken, wir brauchen Gott nicht so sehr wie die Anderen, begehen wir eine noch größere Sünde. Wir müssen uns Gott unterstellen, um eine gesunde Beziehung mit ihm haben zu können. An Gott zu glauben ist eine Sache, eine persönliche Beziehung mit ihm/Jesus zu haben eine andere.

    Wie können wir das umsetzen? Lasst uns wie Jesus sein! Nicht selbstverliebt und arrogant, sondern barmherzig, vergebend und bescheiden. Lasst uns anderen helfen! Wenn du in einer Situation bist, in der du nicht weisst, was du machen sollst, frag dich selbst:  was würde Jesus tun? Und wir werden Gottes Liebe spüren. 

  • Lukas 19,1-10

    "1 Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. 2 Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. 3 Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. 4 Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. 5 Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. 6 Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. 7 Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. 8 Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. 9 Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. 10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist."

     

    Lies dir den Text einmal in Ruhe durch….

    Nun lese ihn noch einmal und setze anstelle von Zachäus deinen eigenen Namen ein…


    Was fühlst du jetzt? Fühlst du dich angesprochen? Bist auch du neugierig auf Jesus?
    Möchtest du das Er dich ansieht? Dich aus deinen Ängsten, deinem persönlichen Feigenbaum herausholt? Was sind deine Ängste? Wünschst du dir, dass Jesus bei dir einkehrt?


    Versuche mit Gott nun in Dialog zu treten, lade ihn zu dir ein, lass es zu, dass er dich anschaut und dich zu sich holt….